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Pilotförderung Provenienzforschung gestartet

2026 startet das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration gemeinsam mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. und der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier eine Pilotförderung zur Provenienzforschung an nichtstaatlichen Museen in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, Museen konkret dabei zu unterstützen, die Herkunft ihrer Objekte zu erforschen, historische Verantwortung zu übernehmen und Forschungsergebnisse sichtbar zu machen.

Die Pilotförderung ermöglicht beispielsweise befristete Stellen oder Werkverträge für Provenienzforschung, die Vorbereitung und den Eigenanteil von Drittmittelprojekten (z. B. mit dem Deutschen Zentrum Kulturgutverluste), Transkriptionen von Erwerbsunterlagen und externe Gutachten sowie Maßnahmen zur Vermittlung der Ergebnisse.

Gefördert werden kommunale und gemeinnützige nichtstaatliche Museen mit ausstellungsgeeigneten Sammlungen, museumsgerechten Räumen und gesicherter Trägerschaft, die regelmäßig geöffnet sind.

Bis zu 90% der Gesamtkosten können gefördert werden, die Höchstfördersumme beträgt 20.000 €. Die Forschungsergebnisse sollen im Online-Sammlungsportal museum-digital publiziert und so – ebenso wie Verdachtsfälle in der Lost Art-Datenbank – transparent dokumentiert werden.

Anträge sind bis zum 08.06.2026 beim Museumsverband Rheinland-Pfalz e. V. einzureichen, der die Formulare auf Anfrage zur Verfügung stellt. Die Geschäftsstelle berät Sie gerne bei Fragen zur Antragsstellung.


Nähere Informationen zur Pilotförderung Provenienzforschung