Unter dem Titel „Museum für Alle? Perspektiven der Vermittlung in der Ausstellungspraxis“ diskutierten Volontierende und Fachkolleginnen am vergangenen Freitag dabei zentrale Fragen der Museumsvermittlung – vom Museum als Erlebnisort mit Bildungsauftrag, über inklusive Vermittlung als Motor der Bildungsarbeit bis hin zu verständlicher Sprache im Ausstellungskontext.
Impulse aus der Praxis lieferten Heike Externbrink-Becker (Historisches Museum der Pfalz), Dorothée Henschel (Stadtmuseum Simeonstift Trier) sowie Krishna-Sara Helmle (Textöffner Tübingen). Den Abschluss bildete eine Kuratorinnenführung durch die Sonderausstellung „SUPERHEROES“. Henrike Serfas gab Einblicke in Konzeption und Vermittlungsansätze der Ausstellung.
Die Tagung bot damit einen Überblick über aktuelle Vermittlungsansätze und praxisnahe Perspektiven: Wie können Ausstellungen inklusiver gestaltet werden? Welche Rolle spielt Sprache für den Zugang? Und wie lassen sich unterschiedliche Zielgruppen gezielt ansprechen? Deutlich wurde dabei: Inklusive Angebote schaffen nicht nur Zugänge für einzelne Zielgruppen, sondern bieten einen Mehrwert für alle Besucherinnen und Besucher. Der praxisnahe Austausch lieferte viele konkrete Ansätze für die eigene Vermittlungsarbeit.
Auch organisatorisch gab es eine wichtige Neuerung: Als neue Volo-Sprecherinnen für Rheinland-Pfalz und das Saarland wurden Marika Mattern (Historisches Museum der Pfalz Speyer) und Vanessa Hennecken (Saarlandmuseum – Moderne Galerie in Saarbrücken) gewählt. Die beiden vertreten die Volontärinnen und Volontäre für das kommende Jahr und organisieren die nächste Volo-Tagung. Sie folgen auf Lena Simon aus dem Stadtmuseum Ludwigshafen und Beate Mitko vom Historischen Museum des Pfalz in Speyer.
Vielen Dank an alle Beteiligten für den intensiven Austausch und die vielen wertvollen Impulse!



