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Unter dem Motto „Die Goldenen Zwanziger“ steht der Kultursommer Rheinland-Pfalz 2026. Im Mittelpunkt stehen die Jahre zwischen 1924 und 1929 – eine kulturelle Blütezeit, geprägt von künstlerischer Experimentierfreude, technischen Innovationen und starken gesellschaftlichen Umbrüchen. Zugleich nimmt das Motto bewusst Parallelen zu den heutigen 20er Jahren in den Blick: neue Medienformate, veränderte Sehgewohnheiten und Debatten um gesellschaftliche Vielfalt und Akzeptanz.
Kulturministerin Katharina Binz stellte das Jahresprogramm gemeinsam mit der Geschäftsführung des Kultursommers vor. Das Motto habe besonders viele Kulturschaffende im Land angesprochen und zu einer großen Bandbreite an Projektanträgen geführt.
Eröffnet wird der Kultursommer am ersten Maiwochenende in Kaiserslautern. Geplant ist eine große Kulturmeile vom Schillerplatz bis zur Pfalzgalerie mit vielfältigen Angeboten zum Flanieren, Mitmachen und Entdecken. Bereits am Freitagabend sowie am gesamten Wochenende finden weitere Veranstaltungen statt.
Von Mai bis Oktober folgen landesweit über 260 Projekte in größeren Städten ebenso wie in ländlichen Regionen. Rund 200 Vorhaben werden direkt gefördert; insgesamt stehen etwa vier Millionen Euro zur Verfügung. Das Spektrum reicht von Literatur- und Theaterprojekten über Ausstellungen und Musikformate bis hin zu spartenübergreifenden Inszenierungen. Beispielhaft stehen dafür die Westerwälder Literaturtage, Open-Air-Theaterformate, Ausstellungen zur Moderne oder partizipative Projekte mit Schülerinnen und Schülern.
Einen Überblick bietet das gedruckte „Extrablatt“, in dem 60 ausgewählte Projekte vorgestellt werden. Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen sind online abrufbar unter kultursommer.de.
