Im Mittelpunkt standen die bessere Vernetzung kultureller Bildungsangebote, die Sichtbarkeit bestehender Formate sowie die stärkere Anbindung an schulische Bedarfe und Lehrpläne. Diskutiert wurde dabei auch ganz konkret: Welche Formate brauchen Schulen? Wie können Angebote besser sichtbar gemacht werden? Und wie gelingt eine tragfähige Zusammenarbeit zwischen Museen und Bildungsakteur?
Deutlich wurde: Museen sind wichtige Orte des Lernens, der Begegnung und der regionalen Identität und bieten großes Potenzial als außerschulische Lernorte – mit regionalen Themen, authentischen Objekten und praxisnahen Vermittlungsangeboten. Das KulturTicket soll dafür neue Zugänge für Schülerinnen und Schüler im Landkreis Germersheim schaffen und kulturelle Bildung noch leichter zugänglich machen.
Das Projekt wird unter der Federführung von Silke Wiedrig (Südpfalz Tourismus Landkreis Germersheim e. V.) sowie Karin Träber (Kreisvolkshochschule Germersheim und Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e. V.) entwickelt. Die Moderation und Durchführung des Workshops übernahm die Diplom-Pädagogin Elisabeth Portz-Schmitt, die bereits verschiedene Museumsentwicklungsprojekte in Rheinland-Pfalz begleitet hat. Als beratende Fachstelle für Museen begleitet der Museumsverband Rheinland-Pfalz das Vorhaben fachlich; vertreten durch die stellvertretende Geschäftsführerin Alice Mura.
Vielen Dank an alle Beteiligten für den konstruktiven Austausch und die vielen praxisnahen Impulse. Die nächsten Schritte sind bereits in Planung: Neben einem Workshop zur Profilschärfung der teilnehmenden Museen gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule läuft aktuell eine Umfrage zur Beteiligung an einem gemeinsamen Programmflyer für Schulen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit und den zweiten Workshop!

