Wir denken digital – Digital erfolgreich mit dem Museumsverband Rheinland-Pfalz

Digitalisierung ist nicht nur ein Schlagwort für den modernen Arbeitsalltag, sondern ist in den meisten Lebensbereichen bereits Realität – vom Ausbau des schnellen Internets über digitale Lernplattformen bis hin zur digitalen Verwaltung.

Auch vor Kultureinrichtungen macht dieser digitale Schnellzug nicht Halt. Neue Möglichkeiten entstehen quasi über Nacht und manches lieb Gewonnene muss neu überdacht werden. Viele Museen machen dabei in herausragender Weise vor, wie man die neuen Medien, etwa den 3D-Druck, sinnvoll einsetzt.

Damit die Museumslandschaft Rheinland-Pfalz jetzt und in Zukunft für das „Museum 4.0“ gerüstet ist, verfolgen wir seit 2001 aktiv folgende Ziele:


Museen ins Netz bringen

Hier ist eine Burg zu sehen, die aus einem Tablet herauszukommen scheint.

"Wie finde ich ein Museum mit Kinderprogramm bei Regen in meiner Stadt?" Für diese und viele weitere Fragen hält das Museumsportal Rheinland-Pfalz seit 2003 die passende Antwort parat. Mit einem Klick stehen Interessierten dort alle Museen in Rheinland-Pfalz samt Veranstaltungen und museumspädagogischen Angeboten zur Verfügung.

Seit dem letzten Relaunch im Jahr 2013 ist allerdings viel Zeit vergangen – und das Museumsportal gehört inzwischen der digitalen Steinzeit an. Daher ist es Zeit für ein neues Portal. 2018 soll es endlich so weit sein. Das Museumsportal Rheinland-Pfalz wird mit einem modernen „Look & Feel“ und vielen nutzer­freundlichen Funktionen an den Start gehen.


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Sammlungen virtuell zugänglich machen

Sammlungen im Internet durchforschen

525 Museen, 100.333 Objekte und 2.403 Sammlungen können Internetnutzer auf „museum-digital.de“ mit nur einem Klick besuchen. Das bundesweiten Portal zur Veröffent­lichung digitaler Inhalte von Museen sorgt mit zahlreichen Querverbindungen zur virtuellen Bibliothek „EUROPEANA“ oder zu „Wikipedia“ zusätzlich dafür, dass die von den Museen erstellten Inhalte nachhaltig mit dem World Wide Web verknüpft sind.

Rheinland-Pfalz ist seit der ersten Stunde dabei und mit 72 Museen und 10.844 Objekten eines der sichtbarsten Länderportale. Damit bietet sich Nutzern die einmalige Gelegenheit, virtuell auf Entdeckungsreise durch die rheinland-pfälzischen Sammlungsbestände und Depots zu gehen.


> Jetzt museum-digital.de/rlp entdecken


Digitale Inventarisierung voranbringen

Sie sehen hier die Inventarisierung eines Tonkrugs.
© GDKE, Landesmuseum Mainz (Ursula Rudischer)

Seit es Museen gibt, gibt es Bestandslisten, Inventare und Kataloge – zunächst und oft auch weiterhin analog. Doch immer häufiger kommen digitale Inventarisierungs­lösungen zum Einsatz.

Deshalb haben wir 2009 in Kooperation mit dem Museums­verband Sachsen-Anhalt und dem Institut für Museumsforschung Berlin "museum-digital" entwickelt. Das Programm ist kostenlos, browserbasiert und eigens auf die Bedürfnisse von Museen zugeschnitten. Sie können damit nach wissenschaftlichen Standards inventarisieren und einheitliche, qualitativ hochwertige Daten für Ihre Museumsarbeit gewinnen.

Gerne beraten wir Sie hierzu telefonisch oder melden Sie sich zu einer unserer Fortbildungen an!



> Eine Frage zum Inventarisieren mit museum-digital stellen


Museen nachhaltig qualifizieren

Museen qualifizieren sich zum Thema Digitalisierung

Moderne digitale Medien in Ausstellungen? Digitales Fotografieren? Umgang mit fotografischen Sammlungen? Online- und Social Media Marketing? Rechtsfragen zu Facebook und Co.? Texten für Webseiten? Suchmaschinenoptimierung?

Für viele Museen stellen diese neuen Anforderungen an ihre tägliche Museumsarbeit einen kaum zu bewältigenden Kraftakt dar. Wir unterstützen sie deshalb bei der Qualifizierung ihrer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter.
Unsere Fortbildungen helfen, Hürden abzubauen und Museen fit für die digitale Zukunft zu machen. Mit wechselnden Schwerpunkte begegnen wir dabei seit 2001 den rasanten Entwicklungen im Bereich der Digitalisierung.


> Fortbildungen beim Museumsverband suchen