Museumsregistrierung - Qualitätssicherung für Museen

Unter Federführung des Museums­verbands Rhein­land-Pfalz wurde 2004 ein freiwilliges Verfahren zur Qualitäts­sicherung für Museen entwickelt – die Museums­registrierung. Diese dokumentiert die Qualitäts­standards eines Museums und dient gegenüber Trägern, Geld­gebern und der breiten Öffentlichkeit als Qualitäts­ausweis.

Mit der Museums­registrierung verfolgen der Museums­verband und das Land Rhein­land-Pfalz das Ziel, die Museums­standards im Sinne der vom Internationalen Museumsrat (ICOM) entwickelten ethischen Richtlinien für Museen und den Standards für Museen des Deutschen Museums­bunds (DMB) zu verbessern.

Die Beurteilung der Qualitäts­standards eines Museums erfolgt im Rahmen der Museums­registrierung freiwillig und auf Basis von Selbst­evaluation. Der Museums­verband begleitet diesen Prozess der Selbst­evaluierung und die Weiterentwicklung der Museen beratend.


> Registrierungsformular und Fragebogen


Qualitätsstandards für Museen

Ein Museum ist nach ICOM "eine gemein­nützige, auf Dauer angelegte, der Öffentlichkeit zugängliche Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die zum Zwecke des Studiums, der Bildung und des Erlebens materielle und immaterielle Zeugnisse von Menschen und ihrer Umwelt beschafft, bewahrt, erforscht, bekannt macht und ausstellt." (Quelle: Ethische Richtlinien für Museen, ICOM, 2010, S.29, Stichpunkt "Museum")

Die qualifizierte Museums­arbeit orientiert sich an den genannten Kern­aufgaben: Sammeln – Erhalten – Erforschen – Vermitteln. Darüber hinaus entscheiden eine dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, ein ausformuliertes Leitbild und Museums­konzept, das Museums­management sowie qualifiziertes Personal über die Qualität eines Museums.


> Laden Sie hier die "Ethischen Richtlinien für Museen" und die "Standards für Museen" herunter!