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Weitere Förderprogramme für Museen

Hier finden Sie Förderprogramme mit regelmäßigen Antragsfristen. Unter „Aktuelles“ finden Sie zusätzlich Förderprogramme, die zu besonderen Anlässen oder einmalig stattfinden.

Corona-Förderprogramme von Rheinland-Pfalz

„Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“

Eine Übersicht über zahlreiche Förderprogramme, die regelmäßig aktualisiert wird, finden Sie auf der Webseite des Kulturbüros Rheinland-Pfalz im praktischen PDF-Format. Im Rahmen des Programms „Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“ sind verschiedene Maßnahmen förderfähig.

 

  • Projektstipendien für Solokünstler*innen (Maßnahme 1, „Projektstipendien“): Einmaliger Betrag von 2.000 €. Antragsschluss war der 15. September 2020. 2. Runde: Antragsschluss 15. Dezember 2020.
     
  • Hilfen für Einrichtungen und Projektpartner, die bereits eine Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz für das Jahr 2020 beantragt oder schon erhalten haben (Maßnahme 2, „Neustart“): Antragsschluss war der 15. September 2020.
     
  • Finanzielle Hilfe für Kulturvereine (Maßnahme 3, „Kulturvereine“): Max. 12.000 €. Antragsschluss verlängert bis zum 31. Dezember 2021.
     
  • Digitale Projekte und dafür notwendige Infrastruktur (Maßnahme 4, „Neue Medien in der Kultur“): Zwischen 1.000 und max. 10.000 €. Antragsschluss verlängert bis zum 15. November 2020.
     
  • Stärkung von Programmkinos (Maßnahme 5, „Programmkinos stärken“): Zwischen 1.000 und 15.000 €.

Für ehrenamtliche Museen, die in ihrer finanziellen Existenz bedroht sind, ist die Maßnahme 3 von Interesse. Für nicht-kommunale Museen, die sich digital besser aufstellen wollen, ist Maßnahme 4 relevant.

Hier geht es zur Webseite des Förderprogramms mit Einzelheiten zu Förderbedingungen und zur Antragstellung.

Bundesweite Corona-Förderprogramme

Die Anträge annehmende Stelle finden Sie jeweils auf der verlinkten Webseite, dort erhalten Sie auch Beratung in ezug auf den Zuschnitt der Förderprogramme. Der Deutsche Museumbund bietet nun auf seiner Webseite eine  gute Übersicht über Bundesprogramme, die für Museen in Frage kommen. Aktuell sind diese Programme aufgelegt, eine Antragstellung ist bereits jetzt oder demnächst möglich:

  •  „Dive In“ – Programm für digitale Interaktionen: Gefördert wird die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. 50.000 bis 200.000 €. Antragsfrist ist der 30.09.2020.
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  • „Unterstützung pandemiebedingter Investitionen“: Investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen  sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben. 5.000 bis 100.000 €. Antragsfrist ist der 31. Oktober 2020.
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  • „Kultur.Gemeinschaften“: Entwicklung digitaler Angebote, Aufbau digitaler Infrastrukturen, um die Vielfalt und Sichtbarkeit kultureller Angebote in und nach der Krise zu erhöhen. 5.000 bis 50.000 €. Ab 15.09.2020.
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  • „Digitalisierung und Erschließung“ der Deutschen Forschungsgemeinde: Förderung von Digitalisierung und Erschließung aller potenziell für die Forschung relevanten Objekte, inklusive handschriftlicher und gedruckter Materialien. Bis auf Weiteres.
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  • Corona-Förderlinie der Ernst von Siemens Kulturstiftung: Geeignet sind Projekte von kleineren Restaurierungsarbeiten oder abgrenzbare Teilaufträge an kunsthistorisch relevanten Objekten in Museumseigentum, Zuarbeiten oder Schlusssteinfinanzierungen für Bestandskataloge, Werkverzeichnisse oder Ausstellungskataloge, die an Selbständige vergeben werden. 2.000 bis 25.000 €. Bis auf weiteres.
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  • „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“: Förderprogramm für bereits bundesgeförderte Einrichtungen. 50.000 bis 1.500.000 € pro Maßnahme. Keine feste Antragsfrist, Fördergrundsätze gelten von 01.01.2020 bis zum 31.12.2023.
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  • „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“: Antragsberechtigt sind auch Museen. Gefördert werden Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. Antragstellung voraussichtlich ab Mitte Oktober.
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  • Förderprogramm zur Digitalisierung von Museumsobjekten für Museen, die bei der Deutschen Digitalen Bibliothek registiert sind: In Vorbereitung.
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  • „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“ der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement: Antragstellung in den Bereichen 1) Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft, 2) Nachwuchsgewinnung, 3) Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen. Sachkosten, Personalkosten und Honorarkosten sind förderfähig. Anerkannt gemeinnützige Organisationen sowie Kommunen können Anträge stellen. Antragsfrist: 1. November 2020.
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Erhalt von schriftlichem Kulturgut

Das schriftliche Kulturgut in Archiven, Bibliotheken und Museen zu erhalten, ist auch in Rheinland-Pfalz eine dringende und zentrale Langzeitaufgabe. Um den Prozess dieser Bestandserhaltung in den kommenden Jahren professionell begleiten zu können, hat das Kulturministerium jetzt einen landesweiten Fachbeirat „Bestandserhaltung“ berufen, dem auch der Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V. angehört.

Denn in Museen schlummern zahlreiche Schätze auf Papier oder Pergament: Von mittelalterlichen Urkunden über historische Ratsprotokolle bis zu wertvollen, originalen Inventarbüchern. Kleine Museen bewahren oftmals auch das schriftliche Erbe eines Ortes auf. Das können alte Klassenfotos, Briefe und weitere Dokumente sein.

Förderprogramm der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz

In den Jahren 2019/2020 werden vom Land Rheinland-Pfalz erstmals Maßnahmen zur Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes gefördert. Im Rahmen des Landesförderprogramms Bestandserhaltung für das Jahr 2020 gibt es eine zweite Antragsrunde. Einrichtungen, die schriftliches Kulturgut verwahren, können bis zum 28.02.2020 einen Antrag für bestandserhaltende Maßnahmen bei der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz einreichen. Im Vergleich zur Förderrunde 2020/1 haben sich einige Änderungen ergeben. So können unter anderem Einrichtungen, die in der Förderrunde 2019 gefördert worden sind, einen weiteren Antrag auf Landesförderung stellen. Aber auch Einrichtungen, die 2019 keinen positiven Bescheid erhalten haben, können einen Antrag stellen. 

Mehr erfahren und Förderantrag stellen.

Fortbildungen der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz

Rund um das Thema Bestandserhaltung für das schriftliche Kulturgut bietet die Landesstelle eigene Fortbildungen an. Aktuelle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Landesstelle Bestandserhaltung.

Museum macht stark!

Für sein Vorhaben „Museum macht stark“ erhält der Deutsche Museumsbund als Projektpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2018 bis 2022 insgesamt 6,4 Millionen Euro.

Ziel des Vorhabens ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, die von Hause aus nur wenig mit dem Museum in Berührung kommen, mit den Angeboten dieser öffentlichen Einrichtung bekannt zu machen. „Museum macht stark“ ermöglicht lokalen Bündnissen, Angebote im außerschulischen Bereich der kulturellen Bildung umzusetzen. Verbindlich sind hierbei zwei ausgeschriebene Formate des Deutschen Museumsbundes.

Mehr erfahren und Förderantrag stellen.

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung zur Verfügung. Förderfähig sind Projekte in den Bereichen „NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut“ und „Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“. Es werden lang- und kurzfristige Projekte gefördert.

Langfristige Projekte sind auf 12-24 Monate angelegt, mit einer Option auf Verlängerung auf bis zu maximal 36 Monate insgesamt. Hier handelt es sich um eine Fehlbedarfsfinanzierung, bei der ein gewisser Eigenanteil eingebracht werden muss. Antragsfristen sind hier jährlich der 1. Januar und der 1. Juni.

Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf („Gefahr im Verzug“) fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig, eine Bewilligung oder Ablehnung erfolgt innerhalb von 6 Wochen.

Förderantrag für den Bereich NS-Raubgut stellen.

Förderantrag für den Bereich Kolonialismus stellen.

 

Kontakt

Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V.
Von-Weber-Straße 54
67061 Ludwigshafen

Telefon: 0621-529 25 23
info(at)museumsverband-rlp.de​​​​​​​