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Weitere Förderprogramme für Museen

Hier finden Sie Förderprogramme mit regelmäßigen Antragsfristen. Unter „Aktuelles“ finden Sie zusätzlich Förderprogramme, die zu besonderen Anlässen oder einmalig stattfinden.

Corona-Förderprogramme von Rheinland-Pfalz

„Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“

Eine Übersicht über zahlreiche Förderprogramme, die regelmäßig aktualisiert wird, finden Sie auf der Webseite des Kulturbüros Rheinland-Pfalz im praktischen PDF-Format.

Im Rahmen des Programms „Im Fokus – 6 Punkte für die Kultur“ sind verschiedene Maßnahmen förderfähig:

 

  • Projektstipendien für Solokünstler*innen (Maßnahme 1, „Projektstipendien“): Einmaliger Betrag von 2.000 €. Die 3. Antragsrunde beginnt am 15. Januar 2021. Antragsschluss ist der 30. April 2021.
     
  • Hilfen für bereits geförderte Einrichtungen und Projektpartner (Maßnahme 2, „Neustart und Lichtblicke“): Neustart richtet sich an Einrichtungen, die bereits eine Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz für das Jahr 2020 beantragt oder schon erhalten haben und läuft auch im Jahr 2021 weiter. Lichtblicke fördert im Frühjahr 2021 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kultursommers Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur bis zu 30 Veranstaltungsprojekte gefördert, die zwischen dem 15. Januar und 30. April 2021 beginnen. Anträge können ab dem 11. Dezember 2020 gestellt werden. Antragsschluss ist der 18. Januar 2021.
     
  • Finanzielle Hilfe für Kulturvereine (Maßnahme 3, „Kulturvereine“): Max. 12.000 €. Das Programm läuft seit dem 4. Mai 2020 und endet am 31. Dezember 2021.
     
  • Digitale Projekte und dafür notwendige Infrastruktur (Maßnahme 4, „Neue Medien in der Kultur“): Abgeschlossen, keine Antragstellung mehr möglich.
     
  • Stärkung von Programmkinos (Maßnahme 5, „Programmkinos stärken“): Abgeschlossen, keine Antragstellung mehr möglich.
     
  • Veränderte Bedingungen (Maßnahme 6): Die flexible Handhabung bereits bewilligter Mittel wird aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie in 2021 fortgesetzt.

Für ehrenamtliche Museen, die in ihrer finanziellen Existenz bedroht sind, ist die Maßnahme 3 insbesondere von Interesse. 

Hier geht es zur Webseite des Förderprogramms mit Einzelheiten zu Förderbedingungen und zur Antragstellung.

Bundesweite Corona-Förderprogramme

Die Anträge annehmende Stelle finden Sie jeweils auf der verlinkten Webseite, dort erhalten Sie auch Beratung in Bezug auf den Zuschnitt der Förderprogramme. 

Der Deutsche Museumbund bietet nun auf seiner Webseite eine  gute Übersicht über Bundesprogramme, die für Museen in Frage kommen. Aktuell sind diese Programme aufgelegt, eine Antragstellung ist bereits jetzt oder demnächst möglich:

 

  • Überbrückungshilfe II und Novemberhilfe des Bundes: Die Novemberhilfe unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird. Die Überbrückungshilfe II ist ein Zuschuss bei Corona-bedingten Umsatzrückgängen. In beiden Fällen wird für die Antragstellung ein sogenannter prüfender Dritter (z. B. Steuerberater) benötigt.
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  • „Digitalisierung und Erschließung“ der Deutschen Forschungsgemeinde: Förderung von Digitalisierung und Erschließung aller potenziell für die Forschung relevanten Objekte, inklusive dreidimensionaler Museumsobjekte. Auch eine Grunderfassung ist förderfähig. Es sollen insbesondere auch kleine und mittlere Einrichtungen angesprochen werden, die Vorgabe der Publikation kann z. B. über die kostenlose Online-Schausammlung von museum-digital.de erfüllt werden. Bis auf Weiteres.
    Mehr erfahren und Antrag stellen.
     
  • Corona-Förderlinie der Ernst von Siemens Kulturstiftung: Geeignet sind Projekte von kleineren Restaurierungsarbeiten oder abgrenzbare Teilaufträge an kunsthistorisch relevanten Objekten in Museumseigentum, Zuarbeiten oder Schlusssteinfinanzierungen für Bestandskataloge, Werkverzeichnisse oder Ausstellungskataloge, die an Selbständige vergeben werden. 2.000 bis 25.000 €. Bis auf weiteres.
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  • „Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland“: Förderprogramm für bereits bundesgeförderte Einrichtungen. 50.000 bis 1.500.000 € pro Maßnahme. Keine feste Antragsfrist, Fördergrundsätze gelten von 01.01.2020 bis zum 31.12.2023.
    Mehr erfahren und Antrag stellen.
     
  • „Bundesförderung Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von raumlufttechnischen Anlagen in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten“: Gefördert wird die Umrüstung bereits bestehender Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. Eine Antragsberechtigung besteht, wenn die Museen durch Beteiligung oder sonstige Weise zu mindestens 50 % durch den Bund, die Länder oder Kommunen finanziert werden.
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  • Förderprogramm zur Digitalisierung von Museumsobjekten für Museen, die bei der Deutschen Digitalen Bibliothek registiert sind: In Vorbereitung.
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Bereits beendete Förderprogramme, hier können keine Anträge mehr gestellt werden:

  •  „Dive In“ – Programm für digitale Interaktionen: Gefördert wurde die Entwicklung und Umsetzung von digitalen Projekten und Formaten, die Kulturinstitutionen neue Wege des Austauschs und der Interaktion mit ihrem Publikum ermöglichen. Aus Rheinland-Pfalz wurde leider kein Projekt gefördert.
    Hier geht es zur Übersicht der geförderten Projekte.
  • „Unterstützung pandemiebedingter Investitionen“ für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten: Investive Umbau-, Modernisierungs- und Ausstattungsmaßnahmen  sowie projektbezogene Personal- und Sachausgaben.
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  • „Kultur.Gemeinschaften“: Entwicklung digitaler Angebote, Aufbau digitaler Infrastrukturen, um die Vielfalt und Sichtbarkeit kultureller Angebote in und nach der Krise zu erhöhen.
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  • „Gemeinsam wirken in Zeiten von Corona“ der Deutschen Stiftung für Ehrenamt und Engagement: Antragstellung in den Bereichen 1) Innovation und Digitalisierung in der Zivilgesellschaft, 2) Nachwuchsgewinnung, 3) Struktur- und Innovationsstärkung in strukturschwachen und ländlichen Räumen. Sachkosten, Personalkosten und Honorarkosten sind förderfähig. Anerkannt gemeinnützige Organisationen sowie Kommunen können Anträge stellen.
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Erhalt von schriftlichem Kulturgut

Das schriftliche Kulturgut in Archiven, Bibliotheken und Museen zu erhalten, ist auch in Rheinland-Pfalz eine dringende und zentrale Langzeitaufgabe. Um den Prozess dieser Bestandserhaltung in den kommenden Jahren professionell begleiten zu können, hat das Kulturministerium jetzt einen landesweiten Fachbeirat „Bestandserhaltung“ berufen, dem auch der Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V. angehört.

Denn in Museen schlummern zahlreiche Schätze auf Papier oder Pergament: Von mittelalterlichen Urkunden über historische Ratsprotokolle bis zu wertvollen, originalen Inventarbüchern. Kleine Museen bewahren oftmals auch das schriftliche Erbe eines Ortes auf. Das können alte Klassenfotos, Briefe und weitere Dokumente sein.

Förderprogramm der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz

In den Jahren 2019/2020 werden vom Land Rheinland-Pfalz erstmals Maßnahmen zur Erhaltung des schriftlichen Kulturgutes gefördert. Im Rahmen des Landesförderprogramms Bestandserhaltung für das Jahr 2020 gibt es eine zweite Antragsrunde. Einrichtungen, die schriftliches Kulturgut verwahren, können bis zum 28.02.2020 einen Antrag für bestandserhaltende Maßnahmen bei der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz einreichen. Im Vergleich zur Förderrunde 2020/1 haben sich einige Änderungen ergeben. So können unter anderem Einrichtungen, die in der Förderrunde 2019 gefördert worden sind, einen weiteren Antrag auf Landesförderung stellen. Aber auch Einrichtungen, die 2019 keinen positiven Bescheid erhalten haben, können einen Antrag stellen. 

Mehr erfahren und Förderantrag stellen.

Fortbildungen der Landesstelle Bestandserhaltung in Rheinland-Pfalz

Rund um das Thema Bestandserhaltung für das schriftliche Kulturgut bietet die Landesstelle eigene Fortbildungen an. Aktuelle Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Landesstelle Bestandserhaltung.

Museum macht stark!

Für sein Vorhaben „Museum macht stark“ erhält der Deutsche Museumsbund als Projektpartner des Bundesministeriums für Bildung und Forschung von 2018 bis 2022 insgesamt 6,4 Millionen Euro.

Ziel des Vorhabens ist es, Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 18 Jahren, die von Hause aus nur wenig mit dem Museum in Berührung kommen, mit den Angeboten dieser öffentlichen Einrichtung bekannt zu machen. „Museum macht stark“ ermöglicht lokalen Bündnissen, Angebote im außerschulischen Bereich der kulturellen Bildung umzusetzen. Verbindlich sind hierbei zwei ausgeschriebene Formate des Deutschen Museumsbundes.

Mehr erfahren und Förderantrag stellen.

Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste in Magdeburg stellt Fördermittel für Forschungsprojekte zur Provenienzforschung zur Verfügung. Förderfähig sind Projekte in den Bereichen „NS-verfolgungsbedingt entzogenes Kulturgut“ und „Kultur- und Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten“. Es werden lang- und kurzfristige Projekte gefördert.

Langfristige Projekte sind auf 12-24 Monate angelegt, mit einer Option auf Verlängerung auf bis zu maximal 36 Monate insgesamt. Hier handelt es sich um eine Fehlbedarfsfinanzierung, bei der ein gewisser Eigenanteil eingebracht werden muss. Antragsfristen sind hier jährlich der 1. Januar und der 1. Juni.

Einzelfallbezogenen, kurzfristigen Forschungsbedarf („Gefahr im Verzug“) fördert das Zentrum ohne Frist ganzjährig, eine Bewilligung oder Ablehnung erfolgt innerhalb von 6 Wochen.

Förderantrag für den Bereich NS-Raubgut stellen.

Förderantrag für den Bereich Kolonialismus stellen.

 

Kontakt

Museumsverband Rheinland-Pfalz e.V.
Von-Weber-Straße 54
67061 Ludwigshafen

Telefon: 0621-529 25 23
info(at)museumsverband-rlp.de​​​​​​​