06.02.2019

Presseeinladung- und mitteilung: 1200-Meter-Rekordbibel kommt ins Gutenberg-Museum

Weltmuseum der Druckkunst erhält Nr. 3 der Gold-Edition der Wiedmann-Bilderbibel Mainz

Einmaliges und Rekordverdächtiges gibt es so manches im Gutenberg-Museum, die Gutenberg-Bibeln, aber auch das „kleinste Buch“ oder etwa die „Nano-Bibel“. Zur weiteren Attraktion wird nun sicher das – laut Guinness-World-Records – offiziell längste Leporello der Welt mit 3.333 Bildern, die das komplette Alte und Neue Testament wiedergeben, geschaffen von Willy Wiedmann (1929 – 2013) in Stuttgart. Martin Wiedmann, Sohn des Künstlers, entdeckte das knapp 1,2 km lange Leporello nach dem Tod des Vaters und erfüllte dessen Herzenswunsch, das Werk weltweit öffentlich zu machen, mit Hilfe der Deutschen Bibelgesellschaft: Eine „Bibel für Alle“ und zugleich exklusives Sammlerstück! Das Gutenberg-Museum lädt alle Pressevertreter*innen zum Pressetermin am Dienstag, 12.02.2019 um 14.30 Uhr ein. Anlass ist die feierliche Übergabe des Exemplars Nr. 3 der auf 333 Stück limitierten ART-Edition der Wiedmann Bibel in Gold durch den Sohn des Künstlers, Martin Wiedmann sowie Folkert Roggenkamp von der Deutschen Bibelgesellschaft an Kulturdezernentin Marianne Grosse und Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums. Vielleicht lüften sie dabei auch das Geheimnis, wem die Nr. 1 und Nr. 2 zugeeignet sind. Zur Wiedmann Bibel: Die ART-Edition ist die limitierte Ausgabe der Originalbibel in Buchform. Sie ist in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bibelgesellschaft und dem renommierten Fotografen und Gestalter Manfred Rieker entstanden. Die Ausgabe enthält die kompletten Bilder des Original-Leporellos und wird ergänzt durch eine Biografie des Künstlers, Kommentare und verschiedene Bibelverse aus der revidierten Lutherbibel von 2017. Die Ausgabe in Gold ist auf 333 Exemplare limitiert, eine rote und schwarze Edition auf 3.000: Insgesamt also 3333, was an die Anzahl der Bilder angelehnt ist. Die Bayerische Staatsbibliothek in München, die Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar und das Bibelmuseum bibliorama in Stuttgart haben bereits je ein Exemplar in ihre Bestände aufnehmen können. Auch im Museum of the Bible in Washington D.C. (USA), dem größten Bibelmuseum der Welt, ist die Wiedmann Bibel gerade angekommen und zieht die Besucher in Scharen an. Der vielseitig begabte Willy Wiedmann arbeitete 16 Jahre (1984-2000) an dem Kunstwerk. Er malte im Stil der Polykonmalerei, den er in den 1960er Jahren entwickelt hatte. Weil die Drucktechnik damals noch nicht so weit fortgeschritten war, konnte Wiedmann sein Werk nicht veröffentlichen. Jetzt ist es möglich und wahr geworden. Im Gutenberg-Museum wird dieses Ausnahme-Werk zunächst bis Mitte März zusammen mit einem interaktiven Erlebnisterminal präsentiert, das es erlaubt, in die Welt der Wiedmann-Bibel einzutauchen und in ihr zu blättern. Danach wird die außergewöhnliche Gabe in die Kabinett-Ausstellung „Unsere Schönsten … Bilder-Bibeln“ integriert, die dann bis Ende 2019 zu sehen sein wird.

Als Ansprechpartner*innen stehen Ihnen an diesem Tag zur Verfügung:

 

Marianne Grosse, Bau- und Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz

Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums

Martin Wiedmann, Sohn des Künstlers (Wiedmann Media)

Folkert Roggenkamp, Leiter Vertrieb und Marketing der Deutschen Bibelgesellschaft

 

Pressetermin am 12.02.2019, 14.30 Uhr, im Gutenberg-Museum, 2. Etage. Nach der Präsentation besteht die Möglichkeit für Fotos und Interviews.

 

Ansprechpartner: Dr. Annette Ludwig, Direktorin, Tel. 06131 / 12 26 40, E-Mail: gutenberg-museum@stadt.mainz.de

Martina Illner, Tel. 06131 / 12 26 79, E-Mail: presse.gm@stadt.mainz.de 

 


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